Extasia 2016

In 2016 we were again at Extasia, but this time only on Saturday and not on both days. The Extasia took place from December 2 to 12, Friday to Sunday. Star guest this time were Micaela Schäfer and also Lena Nitro was again part of the party.

The Extasia the year was unfortunately not quite as nice as in previous years. Previously, it was always in the ice hockey stadium, on thick rubber mats directly on the ice. That made for cold feet for several hours, but the location was bigger than this time in the exhibition hall. A lot of booths were accordingly no longer represented there and there also seemed to be fewer visitors than in previous years.

After we had already performed successfully at the Porny Days at the end of November, the greatest pressure had naturally already given way to a certain routine, so that we could concentrate more on the joy of the performance.

Yoko and I were nevertheless excited, because unlike the previous year, this time we had the time slot in the evening at 9 pm. Primetime, so to speak, and only our second joint performance, or rather the second joint choreography.

Bühnenelement Extasia 2016
Stage element, Extasia 2016

Also this year the stage held some surprises. As usual, there was a smaller structure on the stage, on which the red interview sofa stood. This structure provided a step that was about 50cm high… and exactly above this edge was the hanging point! Shocked, Jack the Rigger got to work and in cooperation with the organizer, a stage element was fitted with matching feet literally overnight from Thursday to Friday.

Without this we would not have been able to perform, because otherwise the people who were tied up would have had to work permanently with one leg over the abyss and the suspended models would have been lowered back down to the ground directly over the edge. Unfortunately, this was really not well prepared, which was also due to the fact that the organizer was not really clear what our performances would look like.

Futomomo
Extasia 2016 by Elena

For the second time we had Elena with us to photograph our show. Her second assignment at the edge of the stage, surrounded by all the professional photographers (and those who think they are). At the beginning, the others were still magnanimous and let her have a comfortable place right in front with the hint that they would anyway photograph „rather other things“ than what was to be expected from a bondage perfo. The performance went well, much better and looser than in 2015.

Back then, Yoko had to keep hissing to me in the middle of it, what comes next now, because I was so nervous that I somehow could not keep part of the flow right. But with the extra experience behind me, this time it really went with a lot of commitment and passion.

Extasia 2016 by Elena
Extasia 2016 by Elena

But as soon as Yoko and I got going, the generosity was quickly over and Elena had to keep the camera steady despite bumping elbows and pushing snaps. Well, it looks like we have met the taste of the majority. Well, that’s not surprising, Yoko is a gifted performer and you can always count on her to captivate the crowd.

In general, I found the experience completely different, standing on the big stage. It was satisfying and stimulating, not just a „sporting“ challenge, but real shibari. The difference to the more intimate sessions in the Juku was of course there and clearly noticeable, but it was simply a shift in emphasis, not something qualitatively completely different.

In this respect we are looking forward to the next opportunity to show our Shibari to an interested group!

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Extasia 2016

Auch in 2016 waren wir wieder auf der Extasia, dieses Mal allerdings nur am Samstag und nicht an beiden Tagen. Die Extasia fand vom 2. bis 12. Dezember, Freitag bis Sonntag, statt. Stargast waren dieses Mal Micaela Schäfer und auch Lena Nitro war wieder mit von der Partie.

Die Extasia das Jahr war leider nicht ganz so schön wie in den Vorjahren. Bisher war sie ja immer im Eishockey-Stadion, auf dicken Gummi-Matten direkt auf dem Eis. Das hat zwar über mehrere Stunden für kalte Füsse gesorgt, war aber von der Location her grösser als es dieses Mal in der Messehalle war. Eine Menge Stände waren entsprechend gar nicht mehr dort vertreten und es schienen auch weniger Besucher zu sein als in den Vorjahren.

Nachdem wir schon erfolgreich an den Porny Days Ende November aufgetreten waren, war der grösste Druck natürlich schon ein wenig einer gewissen Routine gewichen, so dass wir uns mehr auf die Freude an der Performance konzentrieren konnten.

Yoko und ich waren dennoch gespannt, denn anders als im Vorjahr hatten wir dieses Mal den Zeitslot abends um 21 Uhr. Primetime, sozusagen, und erst unsere zweite gemeinsame Performance, beziehungsweise die zweite gemeinsame Choreographie.

Bühnenelement Extasia 2016
Bühnenelement Extasia 2016

Auch dieses Jahr hielt die Bühne einigeÜberraschungen bereit. Wie üblich gab es auf der Bühne einen kleineren Aufbau, auf dem das rote Interview-Sofa stand. Dieser Aufbau sorgte für eine Stufe, die zirka 50cm hoch war… und genau über dieser Kante befand sich der Hängepunkt! Schockiert machte sich daraufhin Jack the Rigger an die Arbeit und in Zusammenarbeit mit dem Organisator wurde wortwörtlich über Nacht vom Donnerstag auf den Freitag ein Bühnenelement mit passenden Füssen ausgestattet. Ohne diesen Einsatz hätten wir unmöglich auftreten können, da die Fesselnden sonst permanent mit einem Bein über dem Abgrund hätten arbeiten müssen und die aufgehängten Modelle ja direkt über der Kante wieder auf den Boden heruntergelassen worden wären. Das war leider wirklich nicht gut vorbereitet, was auch daran lag, dass dem Veranstalter nicht wirklich klar war, wie unsere Performances aussehen würden.

Futomomo
Extasia 2016 by Elena

Zum zweiten Mal hatten wir Elena dabei, die unsere Show fotografiert hat. Ihr zweiter Einsatz am Bühnenrand, umringt von den ganzen Profi-Fotografen (und denen, die sich dafür halten). Zu Beginn zeigten sich die anderen noch grossmütig und liessen ihr einen angenehmen Platz direkt vorne mit dem Hinweis, sie würden ja ohnehin „eher andere Dinge“ fotografieren als das, was von einer Bondage-Perfo zu erwarten war. Die Performance ging gut, deutlich besser und lockerer als in 2015. Damals musste Yoko mir noch mittendrin immer wieder mal zuzischeln, was jetzt als nächstes kommt, weil ich so nervös war, dass ich einen Teil des Ablaufs irgendwie nicht recht behalten konnte. Aber mit der zusätzlichen Erfahrung im Rücken ging es dieses Mal wirklich mit viel Engagement und Leidenschaft.

Extasia 2016 by Elena
Extasia 2016 by Elena

Kaum legten Yoko und ich dann aber los, war es mit der Grosszügigkeit schnell vorbei und Elena musste die Kamera trotz stossender Ellenbogen und drängender Knipser ruhig halten. Tja, sieht so aus, als hätten wir den Geschmack der Mehrheit getroffen. Gut, das ist auch nicht weiter verwunderlich, Yoko ist eine begnadete Performerin und man kann sich immer darauf verlassen, dass sie die Menge zu fesseln weiss.

Generell fand ich die Erfahrung völlig anders, auf der grossen Bühne zu stehen. Es war befriedigend und anregend, nicht nur eine „sportliche“ Herausforderung, sondern richtiges Shibari. Der Unterschied zu den intimeren Sessions in der Juku war natürlich da und deutlich spürbar, aber es war eben einfach eine Verschiebung der Schwerpunkte, nicht etwas qualitativ völlig anderes.

Insofern freuen wir uns auf die nächste Gelegenheit, einer interessierten Gruppe unser Shibari zu zeigen!

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